Kosten


Rechtsrat und rechtliche Vertretung sind nicht kostenlos. Rechtsanwälte erbringen eine qualifizierte Dienstleistung. Sie verfügen über fundiertes juristisches Fachwissen und unterliegen der Haftung, wenn ihre Leistung fehlerbehaftet ist.


Grundlage für die Vergütung der Rechtsanwälte bildet das Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG), das ab 1. Juli 2004 die Bundesrechtsanwaltsgebührenordnung (BRAGO) abgelöst hat. Die Höhe der Rechtsanwaltsvergütung bestimmt sich in vielen Fällen nach dem Gegenstandswert des Rechtsstreites. Steht der Gegenstandswert fest, lässt sich die Höhe der einzelnen Gebühren leicht ermitteln. Gerne geben wie Ihnen hierzu weitere Auskünfte.


Für die Beratungstätigkeit der Rechtsanwälte sieht das RVG den Abschluss einer Vergütungsvereinbarung mit dem Mandanten vor. Wir haben uns entschieden, diese Vereinbarung in der Regel auf der Basis eines Stundenhonorars zu treffen. Unser Stundensatz für eine durchschnittliche Beratung beträgt 150 EUR, wobei wir in 10-Minuten-Intervallen abrechnen. Verbrauchererstberatungen dürfen den Höchstbetrag von 190 EUR nicht überschreiten.


Hinzu kommt in allen Fällen die jeweils geltende Umsatzsteuer und gegebenenfalls Auslagen.


Nicht immer bleibt der Auftraggeber kostentragungspflichtig. Es gibt eine Reihe von Fallgestaltungen, in denen zum Beispiel die Gegenseite die Rechtsanwaltskosten zu tragen hat.


Für zivilgerichtliche Rechtsstreite gibt es das Institut der Prozesskostenhilfe (Pkh). Für Rechtssuchende, die sich einen Prozess finanziell nicht leisten können, übernimmt der Staat zunächst (teilweise) die eigenen Gerichts- und Rechtsanwaltskosten.


In strafrechtlichen Verfahren können unter anderem Schwierigkeit der Sach- und Rechtslage die Beiordnung eines Pflichtverteidigers erfordern, dessen Kosten ebenfalls zunächst die Staatskasse trägt.


Wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung abgeschlossen haben, prüfen wir für Sie, ob diese eintrittspflichtig ist. Für weitergehende Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

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